Die Buche

Sie ist der Laubbaum, der bei uns am häufigsten vorkommt. Sie kann bis zu 300 Jahre alt und 40 m hoch werden. Im Frühjahr erkennt ihr einen Buchenwald schon am Boden. Nur hier wachsen Leberblümchen, Veilchen, Buschwindröschen, Lungenkraut und Primel so üppig.

Die Buche hat eine weit ausladende Krone und ihre Rinde ist silbergrau. Die verzweigten Wurzeln reichen bis tief in den Boden.


Im Frühjahr sind die ca. 200.000 Buchenblätter an einem ausgewachsenen Baum zartgrün und glänzen seidig. Im Herbst haben sie eine wunderschöne gelbe und braune Färbung. Das ab- gefallene Laub ist eine gute Nahrung für Würmer und andere winzige Tiere im Waldboden. Sie „düngen“ den Waldboden, man nennt die Buche deshalb auch die „Mutter des Waldes“.

Ab September sind die Früchte der Buche,

die Buchecker, reif.


Das Holz der Buche ist vielfältig zu verwenden:

Möbel, Parkett, Eisenbahnschienen und Spielzeug können daraus angefertigt werden.Wer mit Hol heizt, freut sich,dass ein Buchenscheit so lange warm macht.


buche.jpg



Die Eiche

Die Eichen kommen in unseren Wäldern meistens mit anderen Baumarten gemischt vor. Bei uns gibt es zwei verschiedene Arten, die Stiel- und die Traubeneiche, die nur schwer zu unterscheiden sind. Eine Eiche kann bis zu 40 m hoch und bis zu 1000 Jahre alt wer- den, daher kommt sicher ihre besondere Stellung unter den Bäumen bei uns. „Heilige“ Eichen spielen in der Geschichte immer wieder eine Rolle. Ihre tiefreichenden Pfahlwurzeln verankern sie tief im Boden.

Die Eiche hat eine ausladende Krone. Ihre Rinde ist knorrig.

Das 6-12 cm lange, schmal gelappte Eichenblatt ist mit keinem andren zu verwechseln. es ist kräftig und auf der

Unterseite blaugrün.

Ihr widerstandsfähiges Holz ist unübertroffen. Für Fässer, den Schiffs- und Brücken bau, ist Eichenholz ebenso begehrt wie für Parkett und Möbel. Zum verheizen ist es eigentlich zu schade, es brennt aber noch länger als Buchenholz.